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Mit dem Wunsch, die Erfolge, insbesondere die Start-ups und mittelständischen Unternehmen zu fördern, habe ich mich 2002 als Beraterin und Business-Coach selbständig gemacht. Vorausgegangen waren ein Studium der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften und über zwölf Jahre Berufserfahrung im internationalen Finanzgeschäft. Als Beraterin bin ich bei KFW und BAFA registriert, im Verzeichnis der Bundesweiten Gründerinnenagentur(bga) und bei Brainguide jeweils im Expertinnenpool zu finden. Mein besonderes Interesse gilt der digitalen Welt, den neuen Medien und deren Relevanz für Unternehmer/innen. 2005 habe ich mit Unternehmerinnen.org eine Online Plattform für selbständig tätige Frauen gestartet. 2014 ein Buch zum Thema "Crowdfunding" geschrieben. Ich berate, halte Vorträge und gebe Online- und Live-Seminare. Und ich blogge...

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Montag, 26. September 2016

Guerilla Marketing für kreative Köpfe

Originelle Ideen machen Unternehmen und Produkte mal auf witzige, mal auf ganz subtile Weise bekannter. So konnte sich die Zigarettenmarke "American Spirit"mit Hilfe einer Serie von seriösen Presseartikeln über die Geschichte des Tabaks und des Rauchens in den USA bekannt machen und in einem schwierigen Markt schließlich etablieren. Auch Unternehmen wie Ritter Sport zeigen uns seit Jahrzehnten wie man sich als Mittelständlier in einem umkämpften Markt einen festen Platz erobert und hält. Angefangen hat dort alles mit der dicken quadratischen Schokoladentafel ...

Ideen und Ansätze gibt es viele.... Vielleicht kann ja ein knallbunter Künstler-PKW eine bessere Werbung für einen lokalen Malereibetrieb oder ein Farbengeschäft sein als eine klassische Anzeigenschaltung oder Online-Werbung? Einige Anregungen liefert auch dieser Film.



Wichtig ist dabei ein kreatives "Um-die-Ecke-Denken", ohne das eigentliche Ziel aus den Augen zu verlieren. 

Hier ist in guter Berater als Sparringpartner hilfreich, um aus der guten Idee eine gute Kampagne zu machen.

Rufen Sie mich an und stellen Sie mir und meinem Team Ihre Idee vor: Tel. 030 - 78 00 68 74!

Montag, 19. September 2016

Ein immer wiederkehrendes Thema: Abgaben an die KSK (Künstlersozialkasse)

Immer wieder stelle ich immer wieder fest, dass Selbstständige über das Thema Abgaben and die Künstlersozialkasse (KSA) nicht, oder nur wenig, Bescheid wissen. Ich selbst musste vor über 10 Jahren, damals noch in meiner Anfangszeit als Beraterin lernen, was es damit auf sich hat...

Wenn man als Unternehmer/ Unternehmen künstlerische oder publizistische Leistungen von einem selbstständigen Leistungserbringer (bzw. Designer, Künstler oder Publizisten) gegen Entgelt bezieht.


Das auch dann der Fall, wenn Sie einfach nur einen Flyer oder ein Plakat entwerfen oder ein neues Logo für die eigene Firma gestalten lassen. Das müssen Sie grundsätzlich immer dann an die KSA melden und zahlen, wenn der Betrag, den sie für extern zugekaufte künstlerische oder publizistische Leistungen ausgeben über 450 Euro (netto) im Jahr liegt. 


Der Betrag versteht sich nicht etwa pro Auftrag, sondern als Summe über alle Honorare für künstlerisch/publizistische Aufträge pro Jahr! Und darunter fällt alles, was einen Anteil an schöpferischer Gestaltung beinhaltet. Und es ist übrigens völlig unerheblich, ob der Auftragnehmer selbst Mitglied der KSK  und über diese versichert ist! Auch ob und in welcher Höhe Umsatzsteuer zum Tragen kommt, spielt keine Rolle, ebenso wenig wie die Einstufung des Auftragnehmers als Freiberufler oder Gewerbetreibender.Ob z. B. ein Webmaster eine künstlerische Leistung erbringt, hängt davon ab, ob nur programmiert oder auch gestalterische Entscheidungen trifft. Hier ist immer der konkrete Einzelfall zu betrachten. 
Weiterführende Informationen gibt es auch auf der Homepage der Künstlersozialkasse (KSK) auf der Seite §FAQ für Unternehmen und Verwerter".

Zum "Entgelt" gehört im Prinzip „alles, was das abgabepflichtige Unternehmen aufwendet, um […]die  künstlerische oder publizistische Leistung zu erhalten oder zu nutzen“ (§25 Abs. 2 Satz 1, 1. Halbsatz KSVG). Das beinhaltet nicht nur Geld- sondern auch Sachleistungen.

Wenn man also beispielsweise als Unternehmen mit Sitz in Deutschland einen guten Freund in Italien hat, der hobbymäßig tolle Webseiten macht, und man ihm gegen ein Honorar von 1.500 Euro so eine Webseite in Auftrag gibt, dann muss man als Auftraggeber für diesen Betrag Künstlersozialabgabe in Höhe von 5,2 % an die Künstlersozialversicherung abführen (Stichtag für die Meldung ist hier immer der 31.3. des Folgejahres).Wichtig ist auch, dass man der Meldepflicht der ggf. angefallenen Abgabeschuld von sich aus, also ohne besondere Aufforderung nachkommen muss. Wenn man das nicht macht, dann kann man im Fall einer Prüfung für fünf Jahre zur Nachzahlung herangezogen werden.



Montag, 12. September 2016

#Digitalisierung und #Innovation- Neue Förderkredite für den Berliner Mittelstand

Die Digitalisierung schreitet voran und hat auch den unternehmerischen Mittestand längst erreicht. Zeit für gezielte Förderprogramme in Sachen Innovation und Digitalisierung...





1. Neues IBB-Programm „Berlin Innovativ“

Rund 10 Millionen Euro stehen seit dem 01.08.2016 für das Programm „Berlin Innovativ“ zur Verfügung. Mit dem Programm bietet die IBB innovativen, mittelständischen Unternehmen (bis 500 Beschäftigte) eine zinsgünstige Finanzierung von Investitionen und Betriebsmitteln bis 2 Mio. EUR im Hausbankenverfahren an.

KMU-Vorteil: Eine Haftungsfreistellung der Hausbank in Höhe von 70 Prozent durch die IBB. Ziel ist es,  innovative Berliner Unternehmen und Startups bei der Stärkung Ihrer Wettbewerbsfähigkeit sowie Erschließung neuer Märkte zu unterstützen. 

Auf einen Blick:
  • Darlehen für Investitionen, Betriebsmittel und Vorfinanzierung von Aufträgen
  • Darlehenshöhe mindestens 100 TEUR, maximal 2 Mio EUR
  • Flexible Laufzeiten
  • 100 % Auszahlung



2. Digitalisierung von Unternehmen fördern mit dem IBB-Programm „Berlin Mittelstand 4.0“

Mittelständische Unternehmen, die eine Finanzierungs für Investitionen im Bereich Digitalisierug, für  IT-Lösungen oder zur digitale Vernetzung von Produktion und Service steht nun das Programm „Berlin Mittelstand 4.0“ zur Verfügung. Darlehen zwischen 2 und 6 Mio. EUR werden von der IBB über die Hausbank vergeben. Vorteil: die IBB übernimmt 60 Prozent des Kreditrisikos.

Dieses Förderprogramm richtet sich insbesondere an Mittelstandsunternehmen des produzierenden Gewerbes, der IT-Branche und des Dienstleistungsgewerbes insbesondere bei der Anwendung von Industrie 4.0 Lösungen und Investitionen in die Digitalisierung unterstützt werden.

Auf einen Blick:

  • Darlehen für Investitionen und Digitalisierungsvorhaben
  • Darlehenshöhe mindestens 2 Mio. EUR, maximal 6 Mio. EUR
  • Flexible Laufzeiten
  • 100 % Auszahlung



Sie haben Fragen zu diesen und anderen Finanzierungsmöglichkeiten? 
Sie wollen Ihr Unternehmen für die Wirtschaftswelt 4.0 fit machen und hätten dazu gerne eine gute Beratung?
Rufen Sie mich an! (Tel. 030-78006874), schreiben Sie mir eine eMail (ilona.orthwein@orthwein-beratung.de)


Montag, 5. September 2016

Social-Media-Redaktionsplan erstellen

Nachdem wir uns in den vergangenen Wochen intensiv mit dem Thema Pressearbeit beschäftigt haben, geht es heute mal wieder um Social Media.

Hierzu bieten Katharina Lewald und ich übrigens in Kürze wieder ein Live-Seminar für Mittelständler in Berlin an.

Es gibt heute eigentlich keine Branche mehr - ganz gleich ob B2B oder B2C, ob im Sozialbereich, im Handel, im Handwerk, im Tourismus, in der Industrie oder in der Landwirtschaft, ob zur Öffentlichkeitsarbeit, zum Marketing, zur Kunden- oder Mitarbeitergewinnung: Ohne Social Media geht es nicht mehr.

Wer Social Media einsetzen will, muss sich zunächst einen Überblick verschaffen. Die schiere Menge und Komplexität der neuen Medien nötigt uns schon einmal Respekt ab:




Welches Medium ist das Richtige für wen?

Neben der Kenntnis über die Wirkweise und Funktionalität der verschiedenen sozialen Medien, braucht es Klarheit darüber, welche Ziele verfolgt werden sollen, und welche Ziel- und Anspruchsgruppen erreicht werden sollen. Dann muss man entscheiden, wo man diese erreichen kann. Facebook, Twitter und Google, die Klassiker bieten zwar scheinbar "einen Deckel für jeden Topf", manche Zielgruppen, wie z. B. Jugendliche von 15- 25 sind aber heutzutage z. B. kaum dort zu finden. Hier kann u. U. Snapchat eine Option sein...

Wenn Sie Ihre Kanäle gefunden haben, müssen Sie diese mit passendem Inhalt = Content füllen und entsprechend - regelmäßig ! - "bespielen".  Und hier beginnen nach meinen Erfahrungen aus über 10 Jahren Beratung zum Thema "Social Media Nutzung für Unternehmen" genau die Probleme...


Was sollen wir denn da bloß immer schreiben?

Das ist eine Frage, die mit und meine Kollegen  in der Social-Media-Beratung immer wieder gestellt wird.
Dabei sind es nicht unbedingt die fehlenden Ideen für spannende Themen, oft fehlt einfach das richtige Zeitmanagement, die passende Betriebsorganisation, um das wichtige Social-Media-Marketing ins Tagesgeschäft zu integrieren.

Mit einem Social-Media-Redaktionsplan wird vieles leichter.
Mithilfe eines solchen Plans lassen sich Inhalte zielgerichtet erstellen und strategisch und wirkungsvoll planen und aussenden. Der Plan bietet eine sinnvolle Übersicht, was gerade dran ist, so werden unschöne Wiederholungen vermieden, und wichtige Ereignisse, über die es sich zu posten lohnt, wie ein neues Produkt, eine neue Kooperation oder ein Jubliäum, werden im Trubel des Alltags nicht vergessen.

Um den Plan zu erstellen, empfehle ich in regelmäßigen Abständen eine "Redaktionssitzung" einzuberufen. Das heißt ein Zeitfenster, in dem man sich ungestört Gedanken zu Inhalten, Zielen und der passenden Strategie macht, Themen sammelt, ordnet und die Zuständigkeiten - wer macht was wann und wie?- einteilt.
Ein Terminkalender sollte bei der immer mit von der Partie sein. Viele Themen ergeben sich automatisch, wenn man den Jahreskreis ins Auge fasst, und die Termine, die für das eigene Unternehmen schon vorgeplant sind, wie z. B. Messebesuche.

Bei Solo-Preneuren ist die Redaktionssitzung oft "ein Termin mit sich selbst". Das macht es besonders schwer, denn einerseits braucht es dazu viel Selbstdisziplin, andererseits fehlt das Feedback anderer.

Warum sich als Einzelunternehmen aber nicht mit Netzwerkpartnern zusammentun und mal gemeinsam ein paar Stunden Redaktionspläne ausarbeiten, einander Feedback geben und Erfahrungen austauschen? Oder eben eine Hilfe von außen z. B. eine (Online-) Beratung buchen. Dann wird ein Experte in Sachen Social-Media-Marketing Ihr Sparringpartner und gibt Ihnen wichtige Anstösse.

Wie sollte ein Social-Media-Redaktionsplan aber aussehen?

Ich empfehle folgende Struktur:
- Thema (auf Neuigkeitswert bzw. Mehrwert für die Leser achten!)
- Termin 1 (der Veröffentlichungszeitpunkt)
- Termin 2 ("Redaktionschluss" = bis wann müssen Text + evtl. Bilder / Videos vorliegen)
- Wer macht was? (Autoren, Verantwortliche)
- Kanal: Wo soll der Beitrag erscheinen?
- Auf welchen anderen Kanälen / Portalen soll auf den Beitrag hingewiesen werden?
- Bearbeitungsstand

Dazu gibt es brauchbare Webtools. Auf Excel basierende Vorlagen liefern z. B das Content Marketing Institute http://www.contentmarketinginstitute.com/wp-content/uploads/2010/08/CMIEditorialCalendarTemplate.xls    Diese Vorlage ist übersichtlich und klar strukturiert und passt auch für kleine Unternehmen und Solo-Preneure. Wesentlich komplexer und eher für größere Organisation und Social-Media-Manager passend, ist die Vorlage von Coseed http://www.coseed.de/fileadmin/downloads/content-marketing-redaktionsplan-template.xlsx Selbstverständlich lässt sich auch mit Hilfe von Excel ein Social-Media-Redaktionsplan ganz nach eigenen Bedürfnissen erstellen. 
Content is King
... das gilt einmal mehr bei Social Media. Liefern Sie gute Inhalte - oder lassen Sie es besser sein und stecken Ihre Ressourcen in andere Marketing-Varianten.

Für die Themensammlung empfehle ich eine physische oder virtuelle "Zettelbox". Manchmal arbeite ich auch mit einer White Board oder Flipchart - und immer, wie schon gesagt - unter Einbeziehung eines Kalenders. Der liefert mir und meinen Klienten nicht selten die besten Anregungen.

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